Prinzessin Maleen liebt den wenig standesgemäßen Landgrafen Konrad.

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Prinzessin Maleen liebt den wenig standesgemäßen Landgrafen Konrad.

Konrad macht Maleen einen Heiratsantrag.

Ihr Vater aber hat andere Pläne: Fürst Theodor will zunächst einen Feldzug erfolgreich bestehen, zu dem ihn der verschlagene Baron Raimund getrieben hat.

Fürst Theodor verkündet sein Urteil.

Danach soll Maleen Raimund ehelichen.

Maleen jedoch steht zu Konrad. Als sie uneinsichtig bleibt, lässt der Fürst sie in einen Turm sperren. In sieben Jahren soll sie bei Wasser und Brot Konrad vergessen. Nach sieben Jahren in Freiheit gelangt, findet Maleen ein trauriges Land vor.

Prinzessin Maleen bittet auf ihrer Suche nach Graf Konrad den Brennnesselstrauch um Hilfe, um ihren Hunger zu stillen und ihren großen Kummer zu lindern.

Die Kutsche der edlen Walpurga von Schwarztal rast an Prinzessin Maleen vorbei. Prinzessin Maleen kann diese nicht stoppen und bleibt allein im Wald zurück.

Auch Graf Konrad hat sieben Jahre auf seine Liebste gewartet. Als er den Gefängnisturm leer und frische Gräber davor findet, muss er annehmen, dass Maleen in den Wirren des Krieges umgekommen ist. So entschließt er sich schweren Herzens, die Edle Walpurga von Schwarztal zu freien. Ihr eilt zwar der Ruf voraus, eine schwierige Person zu sein, aber sein Gut ist am Ende und die Mitgift käme gerade recht.

Auf dem Weg durch das verwüstete Land kommt Maleen auf Konrads Gut.

Die Edle ist keine Schönheit, ihr Gesicht entstellt, so dass schon einige Brautwerber Reißaus genommen haben. Das soll diesmal nicht passieren. Die Edle will die Hochzeit auch nur, um ihr Erbe zu retten, das sonst an ihren Bruder fiele.

Mit ihrer Zofe heckt sie einen teuflischen Plan aus: Sie zwingt die "Magd" Maleen, an ihrer statt vor den Altar zu treten.

Unter dem Schleier wird der Bräutigam die "falsche" Braut nicht erkennen. Und nach der Trauung will sie den Nichtsahnenden vergiften.

Als Graf Konrad Walpurga, seine vermeintliche Gemahlin, nach der Trauung danach fragt, kann diese keine Antwort geben – und der ganze Schwindel fliegt auf. Die Edle und ihre Zofe werden vom Hof gejagt. Das echte Brautpaar kann ein zünftiges Hochzeitsfest feiern.

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