Anna und die wilden Tiere: Der Gesang der Gibbons

Sa, 27.01.18 | 07:15 Uhr

In einem Tierpark auf Java macht Anna Bekanntschaft mit Silbergibbon Bona. Als Baby sollte das Weibchen auf dem illegalen Tierhandel verkauft werden, konnte aber gerettet werden.
In einem Tierpark auf Java macht Anna Bekanntschaft mit Silbergibbon Bona. | Bild: BR

Anna hat schon viele Menschaffen gesehen: Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, alles "Große Menschenaffen". Doch es gibt auch die "Kleinen Menschenaffen", die Gibbons mit insgesamt 16 Arten.

Gibbons haben so einiges drauf. Mit ihren langen Armen und Händen hangeln sie sich in einem Affenzahn durch die Baumkronen, dabei sind 15-Meter-Sprünge überhaupt kein Problem für sie. Mit ihrem besonderen Gesang vertreiben sie Feinde, sie markieren ihr Revier und die Männchen trällern sich in die Herzen der Weibchen.

In nur wenigen Jahren jedoch könnte der Gesang der Gibbons verstummen. Denn durch illegale Wilderer sind die Tiere stark gefährdet. Die kleine Amank, die Anna in einer Rettungsstation besucht, wurde von Jägern angeschossen. Und wegen der gigantischen Abholzung der Wälder finden die Affen keine Nahrung mehr. Der Hunger treibt sie in die Nähe der Menschen, wo sie dann nach Futter suchen. Doch das ist keine Lösung für das Überleben unserer kleinen, wilden Verwandten aus dem Tierreich.

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