Alles in Butter auf dem Krabbenkutter

Fr, 30.03.18 | 05:30 Uhr

Willi wills wissen Alles in Butter auf dem Krabbenkutter 15.10.2016
Willi Weitzel auf einem Krabbenkutter in der Nordsee. Hier werden die Krabben direkt nach dem Fang gekocht, um sie haltbarer zu machen. | Bild: BR/megaherz

"Moin-Moin!" So begrüßt man sich an der Nordsee zu jeder Tageszeit, auch morgens um 5 Uhr. Um diese Zeit fährt Kutterkapitän Rainer mit seinen beiden Kollegen Gerit und Chris raus zum Krabbenfischen. Klar, dass Willi mit dabei sein muss!

Über Ausleger, die wie Flügel auf beiden Seiten des Schiffes abstehen, werden die Netze ausgeschwenkt und ins Wasser abgelassen. Wie ein Schlitten werden sie während der Fahrt über den Meeresgrund geschleift. Bälle, die vorne befestigt sind, scheuchen dabei die am Boden lebenden Krabben auf und wirbeln die Tiere direkt ins trichterförmige Netz hinein. Dann wird der Fang an Bord gehievt. Was für ein riesiger Berg Krabben!

Die haben allerdings nicht mehr lange zu leben: Willi kann es kaum glauben, aber die Tiere werden bei lebendigem Leib gekocht! Natürlich nicht, damit sich die Fischer auf hoher See den Bauch vollschlagen können, sondern um die Krabben besser haltbar zu machen. Schließlich dauert es ja noch eine Weile, bis sie beim Kunden landen. Zurück an Land schält Willi gemeinsam mit der Familie von Rainers Schwager einen Teil des Fangs: Am 3. Wirbel leicht drehen und sanft die Schale abziehen: Klingt ganz einfach – denkste!

Beim anschließenden Wettbewerb, wer in einer Minute die meisten Krabben pulen kann, schneidet Willi doch nicht ganz so gut ab. Aber es gibt auch ausgeklügelte Maschinen, die diesen mühsamen Job übernehmen. Glück gehabt, Willi!

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