Hasenkötters und Mittenzweys können sich so gar nicht ausstehen ...
Seit der zweiten Heirat seines Vaters hat Dr. Christoph Hasenkötter einen Halbbruder namens Dr. Carlo Mittenzwey. Persönlich lernen sich die Männer allerdings erst beim Notar kennen, als sich herausstellt, dass sie gemeinsam die alte Villa ihrer verunglückten Eltern erben.
Bedingung laut Testament: Beide allein erziehenden Väter müssen mit ihren Kindern auch in dem Haus wohnen und leben – sonst fällt der Besitz an eine Stiftung. Ein Albtraum! Denn für die einander völlig fremden Familien ist es Antipathie auf den ersten Blick.
Konny und Jette merken: So schlimm ist das Zusammenleben gar nicht!
Der Tierpsychologe und der Scheidungsanwalt halten sich für arrogante Aufschneider, und selbst ihre Töchter Henriette "Jette" und Konstanze "Konny" zanken sich. Doch keiner will sich die Immobilie entgehen lassen. Dass es dort nur eine Küche und ein Bad gibt, wegen des Denkmalschutzes nichts umgebaut werden darf, ist dann der endgültige Beginn einer wundervollen WG-"Freundschaft", die vor allem Nachbarin Rita Rabe und ihrem Sohn Yilmaz beste Unterhaltung bietet.
Es beginnt ein Gerangel um Türschilder, Praxiswarteräume und Platz im Kühlschrank, man "raubt" einander Duschgel und Zeitung ... Klare Sache: Die Herren markieren ihr Revier, und der eine will den anderen rausekeln.
Aber Jette und Konny schließen auf dem geheimnisvollen Dachboden dann doch schnell Freundschaft und erklären ihn zur kontrollfreien Zone für Erwachsene. Genug Raum also, um einmal jede Menge Spaß zu haben, aber auch darüber nachzudenken, wie sie ihre Väter dazu bringen, sich endlich wie verantwortungsvolle Eltern zu benehmen.