Anna und die wilden Tiere: Die verrückte Welt der Mangroven

Sa, 27.10.18 | 07:10 Uhr

PlayAnna und Naturforscher André erkunden die Geheimnisse der Mangrovenbäume. Über ihre Luftwurzeln holen sich die Pflanzen den nötigen Sauerstoff.
Anna und die wilden Tiere: Die verrückte Welt der Mangroven | Video verfügbar bis 27.01.2019 | Bild: BR / Text und Bild Medienproduktion

Anna nimmt es diesmal nicht nur mit einer Tierart auf, sondern gleich mit einem ganzen Lebensraum: den Mangroven. Die Mangrovenwälder, die im Salzwasser an den tropischen Küstenregionen wachsen, gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Dabei ist Salzwasser eigentlich Gift für Bäume. Aber die Natur hat hier ein paar gute Tricks auf Lager.

Zusammen mit dem Naturforscher André geht Anna diesen Geheimnissen auf den schlammigen Grund. Das könnte nirgendwo besser gelingen als in Indonesien: Der Inselstaat besitzt 90.000 Kilometer Küste und ein Viertel aller Mangrovengebiete der Erde.

Anna trifft auf zwei tierisch lustige Bewohner: Die Winkerkrabbe ist zwar klein, aber mit ihrer großen Schere nicht zu übersehen. Unentwegt winken die Männchen damit die Weibchen herbei. Der Schlammspringer wiederum ist ein Fisch, der grundsätzlich alles anders macht: Er baut sich zwar Schlammhöhlen im Wasser, lebt aber meistens an Land! Diese ungewöhnlichen Tiere haben sich perfekt an das Leben in den Mangroven angepasst.

Allerdings ist ihr Lebensraum bedroht: Die andauernde Umweltverschmutzung vergiftet Wasser und Boden und Jahr für Jahr werden mehr Mangroven abgeholzt, um Platz für Garnelenfarmen zu schaffen. Das hat nicht nur für die Tiere und Pflanzen schlimme Folgen. Auch für die Einheimischen sind die Mangroven wichtig, denn sie bieten ihnen Schutz vor dem stürmischen Meer. Der Erhalt der Mangroven ist also für alle Lebewesen überlebenswichtig.

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