Pia und die wilden Tiere

Sa., 24.10.20 | 07:10 Uhr

Pia bestaunt eine Zecke – 200-fach vergrößert. Bei dieser Zeckenart handelt es sich um einen Holzbock. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
Pia bestaunt eine Zecke – 200-fach vergrößert. Bei dieser Zeckenart handelt es sich um einen Holzbock.  | Bild: BR

Pia macht sich auf die Suche nach Zecken, den gruseligen Superhelden. Von Zeckenforscher Gerhard erfährt sie dabei Unglaubliches: Die kleinen Krabbeltiere atmen nur acht Mal am Tag und können sogar zehn Tage unter Wasser überstehen. Genügsam sind sie auch, denn zwei Jahre ohne Blutmahlzeit ist für die Überlebenskünstler kein Problem.

Was Zecken aber besonders gruselig macht, ist, dass sie gefährliche Erreger in sich tragen können, die bei Ansteckung für den Menschen sogar tödlich enden können. Die Zeckenjagd beginnt deshalb im Schutzanzug. Auf einer Wiese ziehen Pia und Gerhard weiße Leintücher über das Gras. Dabei gehen ihnen weibliche und männliche Zecken sowie Nymphen, also Zecken-Teenager, ins Fangnetz.

In Gerhards Labor kommt Pia aus dem Staunen nicht heraus: Stark vergrößert entpuppen sich die millimeterkleinen Spinnentiere als Wunderwerke der Natur. An den Vorderfüßen sitzt ein Spezial-Organ zum Erspüren von Blutspendern. Der schwertartige Stechapparat ist mit winzigen Widerhäkchen besetzt. Und die Füße sind wie Saugnäpfe gebaut, mit denen Zecken sogar an Glas hochkrabbeln können. Und das können eigentlich nur wahre Superhelden.

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