Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?

Sa, 30.03.19 | 05:30 Uhr

Willi Weitzel (rechts) bekommt die Grundlagen der Holzfällerei erklärt und darf helfen, eine Fichte zu fällen.
Willi Weitzel bekommt die Grundlagen der Holzfällerei erklärt und darf helfen, eine Fichte zu fällen. | Bild: BR/megaherz gmbh

Ungefähr 35 Milliarden Bäume gibt es in Deutschland – genug gute Gründe für Willi, im Nationalpark Bayerischer Wald nachzuforschen, wer eigentlich den Wald hegt und pflegt.

Sandra, eine Rangerin, ist eine Art Waldpolizistin und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen verantwortlich. Mit ihr durchstreift der Reporter das Dickicht und beobachtet ein Rudel Rotwild.

Willis Mut wird erst durch Sandras Kollegen Max auf die Probe gestellt: Als Tierpfleger ist Max auch für das Wolfsgehege zuständig. Willi ist ganz schön nervös, als er ein paar Brocken Rindfleisch für diese Tiere auslegt. Aber Max kann ihn beruhigen: Wölfe sind sehr scheu und haben mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt.

Was Willi auch erfährt: Ameisen sind die stärksten Tiere der Welt, was die schleppen können ist – im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht – unglaublich. Auch Buchdrucker-Borkenkäfer sind winzig klein, doch schon ein paar hundert dieser Tiere bringen eine Fichte innerhalb von sechs Wochen zum Absterben. Im Nationalpark ist das kein Problem: Das Konzept sieht vor, der Natur ihren Lauf zu lassen.

Im benachbarten Forst allerdings sind nur gesunde Bäume erwünscht, denn hier wird Waldwirtschaft betrieben. Forstmeister Hermann zeigt Willi die Grundlagen der Holzfällerei. Selbstverständlich darf Willi helfen, eine Fichte zu fällen. Schön zu wissen, dass für jeden gefällten Baum ein neuer nachwächst!

Andere Folgen

Durch Eingabe der Folgenummer oder des Datums direkt zur Seite springen
Springe zu Folge

Andere Folgen

Durch Eingabe der Folgenummer oder des Datums direkt zur Seite springen
Springe zu Folge
Wechsle den Hintergrund